Trommler

Geschichte:

Der Ursprung lag in kleinen Einheiten von Trommlern und Pfeifern, die die Soldaten begleiteten und ihren Marschrhythmus bestimmten.

In den Raitbüchern der Tiroler Städte stoßen wir immer wieder auf Ausgabeposten für Pfeifer und Trommler. Im Mittelalter war keine Lustbarkeit sowohl beim Adel als beim einfachen Volk denkbar, bei der nicht Schwegler und Trommler aufgespielt hätten. Schwegel und Trommeln waren auch die Instrumente der Landsknechte, die sie in das Feld begleiteten und das Lagerleben erheiterten. Beim österreichischen Heer ließ Maria Theresia der Pfeifermusik besondere Pflege angedeihen. Nach dem Reglement von 1749 hatte der Tambour die vorgeschriebenen Märsche zu schlagen und die Pfeifer mussten ihn mit lustigen Weisen herzhaft begleiten. Manche dieser Melodien aus theresianischer Zeit liegen wohl den Märschen der Tiroler Schützenschwegler zugrunde.

Aktuell:

In der Schützenkompanie Imst nehmen die Trommler einen speziellen Stellenwert ein. Mit ihrem Engagement und Können sorgen sie immer dafür, dass die Kompanie den richtigen Schritt findet. Dass neueste Projekt war die Installierung eines Bataillon-Trommelzuges für das Bataillon Starkenberg. Unter der Federführung von Raimund Degenhard wurde ein neuer Trommelmarsch geschrieben und in den Kompanien des Bataillons verbreitet. Seit 2011 rückt der Trommelzug des Bataillon Starkenberg regelmäßig aus und ist ein nicht mehr wegzudenkender Teil des Bataillons geworden.

Für interessierte findet sich hier ein LINK um den neuen Marsch herunterladen zu können. – Viel Vergnügen!!